1. Juni 2017

Rezension Good as Gone









Ein Mädchen verschwindet.
Eine Fremde kehrt zurück.










Für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares möchte ich dem C.Bertelsmann Verlag und dem Bloggerportal danken.




Good as Gone
Amy Gentry
C.Bertelsmann
12,99€
320 Seiten

ISBN-13: 978-3570103234

Broschierte Ausgabe
Einzelband








Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …






Hm, das Cover fand ich ziemlich gut gestaltet. Es hat mich irgendwie an Maze Runner erinnert, weswegen ich es ansprechend fand.
Der Klappentext konnte mich auch überzeugen und ebenfalls die Grundidee von der Story.
Auf dem Buch steht Roman und Thriller. Da ich normalerweise keine Thriller lese war ich froh, dass mein Lieblings Genre nicht ganz weg fiel.


Die Idee fand ich gut. Manchmal haben mir beim Plot etwas die Details gefehlt. Jedoch war es an manchen Stellen einfach zu viel des Guten. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es konnte hier die goldene Mitte nicht gefunden werden.
 Oftmals war bei mir kein Kribbeln oder keine innere Spannung da und das hätte ich mir eigentlich bei einem Thriller vorgestellt. Das waren irgendwie meine Erwartungen und die wurden nicht ganz erfüllt.
Der Anfang war noch richtig gut. Man wurde direkt in die Vergangenheit katapultiert und da spürte ich auch noch Gänsehaut und Kribbeln. Ich war ziemlich begeistert und hatte Motivation weiter zu lesen.
Das hat leider ziemlich schnell nachgelassen, weil ich dann irgendwie wieder aus dem Buch rausgekommen bin, nach diesem starken Anfang.
Er hatte so viel Potenzial, man hätte so viel machen können. Aber leider war es nicht genug.
Das ärgert mich, weil ich in den Medien eigentlich ziemlich viel Gutes gehört habe...
Jedoch konnte das Ende das alles nochmal retten, sodass es kein Reinfall war. Denn alles in allem war es kein schlechtes Buch.







Es war nichts Besonderes, aber er war angenehm. Man konnte es gut lesen und auch so, dass es anspruchsvoll war. Jedoch hat es mir etwas an Tiefe gefehlt; ich hätte gerne mehr über die Gefühle der jeweiligen Akteure erfahren.




Leider habe ich nicht viel zu den Charakteren zu sagen, dadurch, dass ich keine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Das ist furchtbar komisch, aber ich habe nicht einen verstehen können. Irgendwann haben sie mich alle genervt. Was waren die Beweggründe. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich mir innerhalb der 320 Seiten die Frage 'wieso?' gestellt habe...
Es gab meiner Meinung nach zu wenig Interaktion zwischen den Akteuren, was mir einfach nicht genug war. So verlor ich auch die Lust daran, sie genauer kennenzulernen.
Es waren überall zu wenig Gefühle im Spiel, sodass die Beziehung zu ihnen fehlte.
In der Geschichte von Julie hat mir irgendwie das gewisse etwas gefehlt und manchmal hat es mich nur noch verwirrt.


Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch nicht wirklich gefallen hat und ich wirklich nochmal darüber nachdenken werde, bevor ich den nächsten Thriller lese. Wahrscheinlich hat der mich jetzt einfach ein bisschen enttäuscht.
Es war nicht mein Geschmack, aber ich muss sagen, dass die Geschichte nicht total schlecht war.
Wahrscheinlich muss ich mich erst mehr in das Genre rein lesen.




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