17. Mai 2017

Rezension Anything for Love


'Sogar die schlimmste Person hatte jemanden, dem sie nicht ganz egal war'

'Ich wusste, egal, was ich in diesem Moment auch sagte, sie würde es nicht hören; bei dieser Art von Schmerz ist man taub'

'Man kann nur vor Leuten zerbrechen, bei denen man weiß, dass sie einen wieder zusammensetzen können'


Danke an Lovelybooks für diesen wunderbaren Gewinn.







Anything for Love
Sarah Dessen
dtv Verlag
10,95€
458 Seiten
ISBN-13: 978-3423717229

Taschenbuch
Einzelband










Dass Sydneys Leben auf den Kopf gestellt wird, nur weil sie eine Pizzeria betritt, hätte sie nicht für möglich gehalten. Doch so, wie es im Moment läuft, kann ihr Leben einige Änderungen gut gebrauchen. Ihr Grundgefühl: unsichtbar. Denn zu Hause dreht sich alles nur um ihren Bruder, weil er betrunken einen Jungen angefahren hat und nun im Gefängnis sitzt. Dass ihre Mutter seine Schuld an dem Unfall ignoriert, macht die Sache nicht leichter für Sydney. Bis sie in der Seaside Pizzeria Mac und Layla kennenlernt, deren Familie so ganz anders ist als ihre: chaotisch und warm, laut und liebenswert. Unvoreingenommen wird Sydney willkommen geheißen. Und wenn Mac sie ansieht, fühlt sie sich alles andere als unsichtbar …






Dieses Buch habe ich durch eine Leserunde von Lovelybooks gewonnen, an der ich teilgenommen habe, weil mich der Inhalt des Buches angesprochen hat. Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich dann tatsächlich mal gewonnen habe.
Was mich zunächst aber etwas abgeschreckt hat, war das Cover. Nun gut - das ist für mich nicht wirklich ein Auswahlkriterium, es soll immerhin auf den Inhalt ankommen.
Nur grün ist leider nicht so meine Farbe und die Gestaltung fand ich etwas komisch; es wirkte für mich nicht wie ein Roman.
Das jedoch ist nur Geschmackssache.
Ansonsten ging ich offen an das Buch ran gegangen und wurde nicht enttäuscht!



In das Buch wird man einfach so rein geworfen. Aber das macht nichts, denn auf Anhieb ist man in der Geschichte drin und bekommt direkt eine geballte Ladung an Gefühlen der Protagonistin mit - nämlich gar nichts. Die Leere, die Sydney, die Protagonistin des Buches, verspürt, bekommt man von Anfang an mit und das ziemlich gut. Sie zieht sich nicht irgendwelche Gründe aus den Ärmel, warum sie nicht glücklich sein kann. Bei ihr hat das einen Hintergrund, der vollkommen berechtigt ist.
Im Laufe der Story bekommt man dann mit, wieso sich alle so verhalten - so schräg.
Was für mich auf jeden Fall ein großer Pluspunkt war, ist die Nähe zur Realität. Sydney begegnet dem männlichen Hauptdarsteller Mac nicht zehnmal rein 'zufällig'. Ehrlich gesagt dauert es ziemlich lange, bis zwischen den beiden überhaupt irgendetwas passiert.
Auf den ersten 200 Seiten sprechen sie kaum miteinander. Aber das habe ich, obwohl ich Romanzen liebe, wirklich nicht schlimm gefunden. Denn so schnell wie zwei Menschen in manchen Büchern in Kontakt kommen, obwohl sie sich vorher nicht kannten, finde ich manchmal sehr unrealistisch.
Danach fängt es an zwischen Mac und Sydney zu funken und die beiden kommen sich sehr langsam näher.
Dadurch, dass nicht nur die Liebesgeschichte der beiden im Vordergrund steht, werden endlich auch mal die Freundinnen nicht hängen gelassen, sobald sich die Protagonistin für einen Mann interessiert.
Obwohl Layla, Macs Schwester, und Syd sich vorher nicht kannten, versteht man endlich mal, warum sich zwei Menschen etwas anvertrauen können, denn die Freundschaft der beiden ist ehrlich. Sie steht erstmal im Vordergrund und auch im Verlauf des Buches trägt sie immer eine wichtige Rolle. Durch das Kennenlernen dieser Freundschaft versteht man einfach die Stimmigkeit zwischen Syd und Layla.
In diesem Buch wird über die Thematik 'gesehen und nicht gesehen werden' berichtet. Das bekommt man immer wieder mit, sodass es nicht in Vergessenheit gerät. Dabei ist der Autorin die Umsetzung dieses Themas unglaublich gut gelungen. Sie hat alles genau beschrieben. Wie es dazu kommt, die Gefühle während dieser Unsichtbarkeit und wie toll es sich dann anfühlt, wenn man eine kurze Kostprobe des Beachtens bekommt. Insgesamt bin ich mit der Geschichte mehr als zufrieden.


Von Sydney wird hier aus der Ich-Erzähler Perspektive berichtet. Damit bin ich ziemlich gut klar gekommen und es ließ sich angenehm lesen.
Jedoch muss ich sagen, dass die Autorin einen sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil hat.
Am Anfang hat mich das ziemlich gestört, aber nach einer Weile habe ich mich daran gewöhnt.
Und zwar schreibt Sarah Dessen, ja, ich würde schon fast sagen sehr 'abgehackt'. Am Anfang dachte ich ernsthaft, Sydney würde nur von Rückbleden erzählen. Als wäre das eine Aufzählung der Vergangenheit, aber doch war man irgendwie mitten im Geschehen.
An manchen Stellen war es sehr verwirrend, weil Syd sich in diesem Moment an einer Stelle befand, dann an etwas vergangenes dachte und davon erzählte. Manchmal wusste ich gar nicht, wo Syd jetzt überhaupt war, weil alles stellenweise sehr durcheinander war. Das hat das Lesen ein wenig anstrengend gemacht.
Ansonsten kann die Autorin bildhaft schreiben und auch so, dass man sich involviert fühlt.







Sydney Stanford
Mit ihr konnte ich mich sofort anfreunden und deswegen fiel es mir auch leicht, ihren Erzählungen zuzuhören. Sie ist sehr freundlich.
Doch manchmal muss sie für ihre Freundlichkeit auch bezahlen. Sie wehrt sich nicht. Das hat mich ziemlich genervt. Sie hat nie das getan, was sie wirklich wollte, sondern aus fehlendem Mumm immer die Verbote ihrer Mutter abgenickt.
Außerdem gibt sie sich immer die Schuld an Dingen, für die sie nichts kann. Vor allem macht sie sich für ihren Bruder verantwortlich und verzichtet nur wegen ihm auf Dinge. Gezwungenermaßen.
Ich habe mir von Syd einfach gewünscht, dass sie ihre Mutter wirklich mal anschreit und ihr weiß macht, wie es ihr selbst eigentlich mit der ganzen Situation geht und dass sie ja auch nichts für die Inhaftierung ihres Bruders kann.
Syd durfte sich nicht mal wirklich mit Freunden treffen oder länger als sechs Uhr am Abend draußen bleiben - das Mädchen ist 17 Jahre.
Wie sehr Syd unter all diesen Vorschriften und Verboten leidet, interessiert ihre Mutter aber gar nicht, denn für sie zählt nur Payton, der wunderbare Bruder.
Sydney war nett und lieb und ich mochte sie echt gerne, doch manchmal hätte ich mir mehr Rückgrat von ihr gewünscht. Denn immer alles so hinnehmen, wie es einem gesagt wird, macht die Dinge nämlich auch nicht besser.

Mac Chatham
Was ich wirklich, wirklich schade fand, ist, dass der Leser Mac in diesem Buch nicht wirklich kennenlernen konnte, weil es sich doch in erster Linie um Sydneys Familie drehte.
Viel kann ich über Mac daher nicht sagen.
Außer, dass er ziemlich rücksichtsvoll ist und andere immer unterstützt. Er ist da, wenn man ihn braucht, kümmert sich aber dennoch um sich selbst. Er vergisst niemanden.
Zu den Leuten, die ihm wichtig sind, ist er loyal. Das war mir persönlich sehr wichtig.
Trotzdem ist er in diesem Buch nicht der präsenteste Charakter, er kam mir manchmal wirklich zu kurz.

Layla Chatham
Dieses Mädchen kann man nur lieben. Sie ist offen, aufgeschlossen und lustig. Sie kann jeder Situation etwas Lockeres abgewinnen und springt für ihre Freunde auch gerne mal in die Presche.
Ich meine sie hat auf einer Matratze vor Sydneys Zimmertür geschlafen, dass niemand reinkommen konnte, als Syd wirklich Angst hatte. Layla war generell immer da.
Nur in dem Teil, als sie einen Freund hatte, hat sie ihre Pflichten als Freundin ein bisschen vernachlässigt und sich dann aber gewundert, warum Mac und Syd ihr nichts von ihrer Beziehung erzählt hatten. Das fand ich unfair.
Dennoch ist Layla ein herzensgute Person, die ich wirklich gerne meine Freundin nennen würde, weil sie für alles Verständnis hat und nicht anfängt zu urteilen.

Julie Stanford (Sydneys Mutter)
Ehrlich gesagt, habe ich sie gehasst.
Als Mutter hat man zwar die Aufgabe, sich um seine Kinder zu kümmern, doch wenn eines im Gefängnis sitzt, kann man dagegen eben nicht viel machen.
Es hat mich so aufgeregt, wie sie ständig versucht hat, allen anderen die Schuld zu geben, dass Payton im Gefängnis sitzt. Aber es lag in seiner Verantwortung und man kommt ins Gefängnis, um aus seinen Fehlern zu lernen und nicht, damit es einem die Mutter dort auch noch so bequem wie möglich macht.
Währenddessen hat sich außerhalb des Gefängnisses alles um Payton gedreht und wehe einer hat sich eine Sekunde keine Sorgen um ihn gemacht. Sie kümmert sich nur um ihn und vergisst dabei vollkommen, dass sie noch ein zweites Kind hat, dass ihm in keinster Weise ähnlich ist.
Dennoch projiziert sie alles auf Sydney, nur weil Payton viel Mist gebaut hat. Diese leidet natürlich unter dem Kontrollwahn ihrer Mutter und fühlt sich schrecklich, weil ihre Mutter niemals Payton schlecht reden würde.
Sie gibt Syd quasi Ausgangssperren und erlaubt ihr fast nicht, sich mit Freunden zu treffen. Natürlich ist Syd dann alleine. Dann wundert sich die Mutter aber und wird sofort sauer, wenn Syd mal nicht immer über Payton reden will. Ihre Mutter ist nur auf Payton fixiert. Jedes Thema, dass die Familie anspricht, dreht sich um ihren Bruder, als gäbe es nichts anderes mehr auf dieser Welt.
Ich hatte so das Gefühl, dass Sydneys Mutter sie wie ein soziales Projekt betrachtet. Oder einen Hund, dem man eine Leine anlegt und ihn dann trainiert, damit er dann brav neben einem herläuft, ohne mal Spaß zu haben.
Dass die Mutter nicht sieht, wie es dabei Syd geht hat mich manchmal so wütend gemacht, dass ich am liebsten das Buch aus dem Fenster geworfen hätte.
Ihre Strafen waren zu enorm und das grenze schon fast an Einsperren. Deswegen habe ich mir auch von Syd gewünscht, dass sie mal Klartext spricht... Kam aber leider nicht wirklich vor.

Irv und Eric fand ich ziemlich cool. Ich bin froh, dass sie eine Nebenrolle hatten, die aber niemals in Vergessenheit geriet.
Sydneys Vater fand ich genauso schlimm, weil er immer nur alles abgenickt hat, was die Mutter gesagt hat, obwohl er gesehen hat, dass es Syd schlecht ging.
Mrs. Chatham war so lieb. Sie hatte immer die besten Ratschläge parat und hat sich ganz wunderbar auch um Syd gekümmert, ohne dass sie etwas sagen musste. Quasi wie eine Tochter.
Ames ist ganz schlimm. Er nutzt die Freundlichkeit von Julie komplett aus und ist aufdringlich. Ich hasse ihn.


Insgesamt fand ich das Buch mehr als nur gut. Für mich war es sehr realitätsgetreu und die nervige viertel-nach-neun-Krise der Beziehung gab es auch nicht, sie haben alle immer zueinander gehalten.
Für mich wurden die Themen dieses Buches, vor allem Unsichtbarkeit und Freundschaft, perfekt auf Papier gebracht. An sich habe ich an der Story rein gar nichts auszusetzen.
Mir hat nur manchmal ein bisschen das Emotionale gefehlt. Es war zwar tiefgründig, aber man hätte noch mehr Gefühle gegenüber Mac oder Layla mit einbringen können.
Außerdem fand ich den Titel des Buches nicht wirklich ganz getroffen, weil der nicht wirklich dem Inhalt des Buches entspricht, aber gut, das spielt jetzt nicht wirklich eine große Rolle.
Ich mochte diese Geschichte der beiden. Vor allem weil man immer sehen konnte, wie sich die Akteure weiterentwickelt haben. Und auch welche Wirkung sie aufeinander haben. Mir hat die Entwicklung gut gefallen.
Ich kann das Buch weiter empfehlen, gerade weil es mal nicht die typische Love-Story aufweist.
Ich war ziemlich begeistert und bin in der Geschichte versunken.










11. Mai 2017

Rezension Fire in You





Fire in you
J. Lynn
Piper Verlag
9,99 €
384 Seiten
ISBN-13: 978-3492309240


Taschenbuch
Band 7









Jillian und Brock sind beste Freunde. Trotzdem gibt es etwas, das Jillian Brock niemals verraten würde: ihre wahren Gefühle für ihn. Sie weiß genau, dass sie bei ihm »als Frau« keine Chance hat. Außerdem würde ihr überängstlicher Vater mehr als reine Freundschaft ohnehin nicht erlauben. Er wollte sie erst nicht einmal alleine ans College gehen lassen. Doch auch wenn es ihr schwer fällt, sich von ihrem besten Freund zu trennen, will sie dort endlich ein neues Leben beginnen, ohne Brock und ihre unerwiderte Liebe. Was Jillian allerdings nicht ahnt: Brock hat nicht vor, sie einfach so gehen zu lassen.




Da ich mit großer Wahrscheinlichkeit der größte unter der Sonne lebende J. Lynn aka Jennifer L. Armentrout Fan bin, konnte ich mich nur auf dieses Buch freuen, das fast um ein halbes Jahr nach hinten verschoben wurde, sodass ich ziemlich lange warten musste!
Dennoch habe ich mich drauf gefreut, weil in jedem der Teile die Protagonisten der vorherigen Bücher auftauchen und so nicht jedes Buch für sich direkt ein Ende hat. Es geht also tatsächlich weiter.
Das Cover fand ich auch wieder sehr gelungen, obwohl die Farbe Orange eigentlich nicht mein Fall ist.










Um ganz ehrlich zu sein, kennt man das Schema dieses Buches bereits.
Beste Freunde - einer liebt den anderen - der andere nicht - Tschüss
Doch ich muss sagen, dass es außer diesem Klischee tatsächlich noch viel Story außen rum gegeben hat. Es hat sich nicht alles darum gedreht, dass einer den anderen ausgenutzt hat.
Eigentlich kann man nicht viel zum Storyverlauf sagen.
Für mich waren die Handlungen der Protagonisten schön zu lesen und auch weitestgehend zu verstehen.
Was ich nicht verstehen konnte, war die anfängliche Freundschaft der beiden, weil die für mich doch ziemlich einseitig dargestellt wurde. Im Ernst, mir kam es vor, als würde Jillian Brock hinterher rennen und alles für ihn machen, während Brock es sich gut gehen ließ. Sie meinte zwar immer, dass die beiden beste Freunde waren, aber dafür war mir Brock ein zu großer Idiot.
Nur weil Jillians Vater ihn liebt, muss er sich nicht so ignorant aufführen.



Manche, die mich vielleicht von Instagram kennen, wissen, dass Jennifer L. Armentrout für mich die Queen des Schreibens ist. Ich vergöttere ihre Bücher einfach. Und zwar jedes. (Na gut, außer Tempting Love, aber darüber muss man nicht reden) Meine Obsession zu ihren Büchern hat mit ihrer Young-Adult Lux Reihe angefangen. Ich war ab dem ersten Buch total verliebt in Daemon-Baby.
Ab da habe ich angefangen einfach jedes ihrer Bücher zu lesen und sie hat mich fast nie enttäuscht. Dieses Frau hat es einfach raus.
Ich weiß wirklich nicht, wie man so emotional, gefühl- und humorvoll und locker, dennoch anspruchsvoll schreiben kann. Für mich verbindet sie irgendwie alles in einem und macht daraus den perfekten Schreibstil.
Ich finde es Wahnsinn, wie gut sie es immer wieder schafft, mich in ihre Bücher eintauchen zu lassen.
Leute, ich erzähle keinen Mist, dieser Schreibstil ist perfekt. (Meine Meinung)





Jillian Lima
Meiner Meinung nach ist Jillian eine sehr starke Frau. Nach allem, was sie durchmachen musste, hat sie sich allein wieder aufgerafft und es geschafft, sich ein Leben aufzubauen. Und zwar allein. Es war kein Mann im Spiel, durch dessen Liebe sie sich hätte stark fühlen können. Nein, sie hat es alleine gemeistert.
Außerdem hat J. Lynn es geschafft, dass man Jillian auch genauso erwachsen wahrnimmt, wie sie es zu sein scheint. Sie trifft ihre eigenen Entscheidungen und lernt daraus. Es ist also nicht so, dass sie immer wieder den gleichen Fehler machen würde.
Was mich aber ziemlich gefreut hat ist, dass sie nicht in das Familienunternehmen einsteigt, weil sie nichts anderes hat oder ihr Vater sie zwingt. Und auch nicht aus einem Verantwortungsgefühl heraus. Sie macht das, weil sie es liebt. Weil ihr diese Arbeit Spaß macht und gefällt.
Eine Sache gibt es dennoch, die mich ziemlich genervt hat. Dieses Dummstellen, das man von vielen anderen Büchern kennt. Also ehrlich, wie offensichtlich sollen es euch die Typen noch machen, dass sie auf euch stehen? Manchmal machen die Männer alles richtig und dann stellt das weibliche Geschlecht sich einfach blöd.
Hä? Er kann mich nicht wollen. Er will nur Spaß haben. Als ob er mich wollen würde. Es ist nichts Ernstes...
Man, seht es ein, noch auffälliger kann es manchmal nicht werden.
Trotzdem war mir Jillian ziemlich sympathisch, weil sie an sich sehr freundlich, humorvoll und aufrichtig ist.

Brock (Ich kenne seinen Nachnamen nicht)
Brock fand ich am Anfang echt zum Kotzen. Er kam mir total ignorant rüber. Und ich habe seine Beweggründe, nach sechs Jahren einfach wieder aufzutauchen, überhaupt nicht verstanden. Nur weil Jillian plötzlich gut aussieht und kein kleines Mädchen mehr ist? Für mich war er am Anfang viel zu sehr von sich überzeugt und hat den Coolen raushängen lassen.
Mit der Zeit hat sich das gelegt, aber es hat mich genervt.
An sich fand ich Brock ziemlich heiß. Aber in meiner Vorstellung ist jeder J. Lynn Typ heiß.
Was mir an ihm besonders gut gefallen hat, war, dass er nicht einfach immer davon gerannt ist. Wenn Jillian ihn angeschrien hat, dass er doch jetzt gehen solle, oder weil sie nicht reden wollte, ist er geblieben. So hat sich nicht jedes Problem immer nach hinten heraus gezögert. Das fand ich von ihm ziemlich gut.
Meiner Meinung nach hat Brock sich in den sechs Jahren kein Stück geändert. Aber dann stand er plötzlich bei Jillian vor der Türe und wollte sie. Das konnte ich nicht nachvollziehen - schade.
Am Ende ist er mir dann doch ans Herz gewachsen, aber nicht so wie die Typen zuvor.


Abschließend kann ich sagen, dass das Buch mir doch ganz gut gefallen hat. Jedoch lag es eher im Durchschnitt. Da die Viertel-Nach-Neun-Krise ausgeblieben ist, gab es nicht wirklich viel Drama. Aber ehrlich gesagt fand ich das zur Abwechslung mal erholsam.
An manchen Stellen hätte es mir gefallen, wenn man die frühere Verbindung der beiden noch ein bisschen mehr erfahren hätte, weil es manchmal einfach zu plötzlich kam, dass sie sich so nah fühlten.
Außerdem haben sie sich sechs Jahre nicht gesehen, aber innerhalb zwei Monate ist alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen und das Vertrauen von früher ist da. Klar, das kann sein, aber für mich war das nicht immer ganz verständlich.
Die Idee des Buches war gut, die Umsetzung davon leider nicht so genial wie in den anderen Teilen.
Aber ich muss sagen, dass ich gerade auf einem sehr hohem Niveau meckere. Das Buch ist eigentlich gut und es lohnt sich, diesen Teil auch noch zu lesen.












1. Mai 2017

Geschenkideen für Bücherfreaks



Geschenke, Geschenkboxen oder Körbe mit kleinem Krimskrams.
Wer hat das nicht gerne? Wer schaut nicht gerne zu, wenn in den Instagram-Stories die riesen Tausch- oder Geschenkpakete ausgepackt werden?

Aber dann, wenn wir selbst mit Einpacken dran sind, kann man manchmal ziemlich unkreativ und ideenlos sein.
Damit euch das nicht mehr passiert, kommt hier eine kleine Ideensammlung.
Ich hoffe, einiges davon ist euch eine Inspiration.



Wie wäre es denn mit Lesezeichen?
Das hört sich für den Anfang vielleicht langweilig an, aber ich würde mich immer darüber freuen.
Dabei könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen.
Ob ihr welche bastelt, malt oder kauft, das spielt keine Rolle.
Einmal gibt es die normalen Lesezeichen. Schreibt doch einen schönen Spruch auf einen kreativen Hintergrund. Oder zeichnet ein Bücherregal.
Kauft eins in einer Buchhandlung. Sucht dazu gerne mal auch kleinere Handlungen oder Krimskrams Läden auf, die haben meist die Schönsten. Wobei ich die von Thalia auch ziemlich gerne mag, die mit einem Gummi.
Oder Lesezeichen, die man oben dran steckt. Wie im Bild mit kleinen Bildchen. Davon gibt es ganz viele Arten.












Funko Pop!
Ich habe mich ehrlich in diese kleinen Figürchen verliebt. Und jedes Mal, wenn meine Mama mir eine schenkt, freue ich mich wie ein kleines Mädchen über eine neue Barbie.
Ich war total das Barbie Fan. (Bin es immer noch)
Informiert euch einfach, was der Beschenkte gerne schaut oder ließt. Mittlerweile gibt es zu so vielen Dingen Funkos.
















Kennt ihr die Buchtaschen, die einfach die perfekte Größe für ein Buch haben?
Sie lassen sich bequem tragen und sehen außerdem total cool aus. Gibt total viele Muster.




















Sieht das nicht toll aus?
Dieses wunderschöne Kunstwerk habe ich von einer meiner besten Freundinnen bekommen. Und ich liebe es.
Auch Selbstgemachtes kommt immer gut an.
Ihr braucht einfach ein flaches Holzstück, Nägel und Schnur.
Dann zeichnet ihr ein Symbol, Muster oder irgendein Zeichen mit Bleistift darauf.
Auf die äußere Linie, quasi den Umfang, hämmert ihr jetzt die Nägel in Abständen darauf. Das macht ihr den ganzen Umfang lang.
Zum Schluss könnt ihr wild mit einer Schnur von Nagel zu Nagel, aber nur innen entlang, bis ihr irgendwann mit der Dichte zufrieden seid.
Das ist nicht viel Arbeit, sieht aber wunderschön aus.









Ein Kalender mit schönen Sprüchen. Ich habe zwei von denen im Bücherregal stehen. Und wenn ein Monat rum ist, kann man die Seite einfach abreißen. Ich habe die dann einfach an meine Fotowand gehängt.
Außerdem kann ein schöner Spruch auch entzücken. :D


Hier noch andere Ideen:
  • Kerzen mit passenden Dekorationsgläsern dazu
  • Kunstblumen als Dekorationen für Bilder
  • Und natürlich ganz klassisch: Das Buch
  • Bilder im Bilderrahmen
  • Bücherhüllen. Kennt ihr diese schönen Einbände aus Stoff, die man als Schutz um seine Bücher machen kann. Ich habe die schon ganz oft im Thalia gesehen.
  • Post-It! Ich persönlich markiere mir gerne schöne Stellen in Bücher. Dazu brauche ich natürlich Merkzettel
  • Tee und vielleicht eine schöne Tasse dazu
  • Schokolaaade, Gummibärchen, ect.
  • Schaut mal bei EMP vorbei. Die haben immer ganz tolle Klamotten, Gegenstände, ect. zu Filmen (selten zu Büchern)
  • Und schaut unbedingt bei Elbenwald vorbei. Die haben so tolles Merchandising
  • Schöne Notizbücher oder Blöcke
  • Kennt ihr die Malbücher passend zu richtigen Büchern? Das finde ich total cool
  • Schlüsselanhänger
  • Gesichtsmasken, Nagellack, Cremes -> generell kleine Pflegeartikel
  • Filme, Serien
  • Bastelt doch ein Buch, in das ihr ganz viele Zitate rein schreibt. Gerne auch mit Fotos, Bildern oder anderem
  • Lichterketten
  • Schmuck... Zum Beispiel Armbänder, Ohrringe, Ketten
  • Vergesst die Grußkarte, den kitschigen Brief oder die Visitenkarte nicht :D

Was ich euch immer noch empfehlen kann ist, dass ihr in euren Buchladen geht und dort bei den Krimskrams Sachen schaut. Ich verspreche euch, dort findet ihr auch noch kleine Geschenke als Beilegsel. Ihr müsst nur genau hinschauen ;)

Ich hoffe das konnte euch ein wenig helfen und euch ein wenig Inspiration liefern. Wenn ihr noch andere Ideen habt, dann schreibt das doch gerne in die Kommentare. Würde mich freuen.

Liebe Grüße ^^